Die Daten

Wie die Daten aufbereitet werden

Die vom Arecibo-Teleskop aufgesammelte Datenmenge beträgt täglich etwa 35 GByte. Da dort aber kein Breitband-Internetzugang besteht, werden die gesammelten Daten auf DLT-Bänder gespeichert und per Post nach Berkeley gesendet.

In Berkeley werden die Daten dann folgendermaßen aufgeteilt:

1.

Die Daten werden in ein Frequenzfenster von 2,5 MHz (zentriert bei 1420 MHz) eingeteilt, dies ist der Bereich den SETI@home interessiert. Leider sind diese Pakete immer noch zu groß zum analysieren. 

2.

Aus diesem Grund werden die entstandenen Pakete durch  ein Programm Namens SPLITTER noch einmal verkleinert. Es entstehen 256 Einheiten zu je etwa 10KHz. Nach der entsprechenden Einteilung ergibt dies eine Workunit von ungefähr 250KB.

Diese Workunits und einige weiteren Informationen (insgesamt etwa 340KB) werden dann vom SETI@home-Server über das Internet an die User in der ganzen Welt verschickt.

Was Ihr braucht um die Daten zu bearbeiten

Man braucht auf jeden Fall einen SETI@home-Client, der das Abhholen, Berechnen und Zurücksenden der Daten übernimmt. Dieser Client baut nur dann eine Internetverbindung auf wenn er nichts mehr zu berechnen hat. Die eigentliche Analyse erfolgt also offline.

 Über versendete Units wird in Berkeley eine Datenbank geführt die dafür sorgt, dass erstens niemand die selbe Unit zweimal erhält (was nicht bedeutet das eine Unit von verschiedenen Computern zur Kontrolle noch einmal analysiert werden kann), das zweitens ein Unit die versendet wurde und nach längerer Zeit kein Ergebnis zurück kam erneut versendet wird.