Warm Audio TB12 500 - Dark-Runes-Studio

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Warm Audio TB12 500

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Warm Audio TB12 500
(ToneBeast)

Bein TB12 handelt es sich um einen Preamp der dem API 312 nachempfunden wurde. Hier wurden den Preamp aber einige extras spendiert. Aber fangen wir zuerst mal mit der Verarbeitung an. Das Teil ist schwer und solide gebaut. es belgt zwei slots in einem 500er Gehäuse. Die Push-buttons rasten sauber ein, die Kippschalter sind OK, wenn auch einer davon bei mir etwas schwergängig ist. Die benutzten Potis sind leicht gerastert, was ein Recall etwas einfacher macht. An der Frontseite gibt es drei eingänge für Inst. Mic und Line. Inst und Line werden jeweils durch einen zugehörigen Schalter aktiviert und schalten den Rückwertigen Gehäuse-Mic input ab.  Wie bei vielen anderen Preamps üblich gibt es je einen Schalter für die Phantomspeisung (48V), eine Phasenumkehr, einen Pad-Button der das Eingangssignal um 20dB absenkt und einen Highpassfilter der bei 80Hz ansetzt. Die LEDs zeigen den Input-Gain an. Mit den Gain und Output-Regler ist das möglich den Preamp zu übersteuern.



Worin unterscheidet sich nun das ToneBeast von anderen Preamps.. Zuerstmal es handelt sich um zwei verschiedene Preamps in einem Gerät. Allerdings sind die unterschiede nicht wie Tag und Nacht sondern eher dezent. Als erste wären da die beiden verschiedenen verbauten Operationsverstärker. Einmal wurde ein 1732 (Vintage) und ein 918 (Cleaner) Op-Amp verbaut. Diese sind gesockelt so das man sie austauschen kann. Desweiteren wurden zwei veschieden CineMag-Transformer verbaut. einmal mit einem Stahlkern und einmal mit einem Kern der 50% Nickel enthält. Diese lassen sich durch einen Schalter komplet abschalten was eine 10dB Absenkung bewirkt. Als weitere Beeinflussung des Tones gibt es einen Schalter um verschieden Kondensatoren zu aktivieren. Dabei wird zwischen einem Tantal und einem Elektolyt-Kondensator unterschieden. Zu guter Letzt gibt es noch einen Schalter der als Tone bezeichnet ist aber eigentlich die Wiederstände zwichen 150 Ohm und 600 Ohm schaltet. Dabei werden alle Eingänge berücksichtigt.
Fazit: Es handelt sich um solide verarbeiteten einen Preamp der verschieden Tonvarienten zur verfügungstellt. Aber Die verschiedenen Varianten sind nur in kleinen unterschieden feststellbar.. Der Preamp läd zum experementieren ein. Durch seine Bauweise ist es allerdings nicht möglich ein Signal innerhalb eines 500er Gehäuses (Ich nutze zur Zeit ein Fredenstein 6S) direkt in einen Kompressor zu senden, so das extern gepatchet werden muss. Das sollte im Design vieleicht angepasst werden.

Disclaimer!
Die hier vorgestellten Geräte oder Software-Produkte sind NICHT von den Firmen gesponsert!
Alles was Ihr hier lest ist mein persöhnlicher Eindruck!

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